Coaching Basel

SecondRound® Coaching Basel

Neue Handlungsweisen und Strategien

Pubertät und Adoleszenz als Phase der Umbrüche, der Abenteuerlust, der überschäumenden Gefühle und der Suche nach Grenzen birgt viele Gelegenheiten für Jugendliche und Heranwachsende, mit Eltern, dem sozialen Umfeld, der Schule, dem Ausbildungsbetrieb oder dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Es entstehen manchmal Situationen, die ohne fremde Hilfe nicht aufgelöst werden können.

SecondRound® Coaching Basel ist spezialisiert auf sozialpädagogische Dienstleistungen für Jugendliche, junge Erwachsene und deren familiäres Umfeld. Unsere Zielgruppe sind junge Menschen im Alter von 14 bis ca. 25 Jahren: Heranwachsende, die Unterstützung benötigen beim Überwinden von Hindernissen und Lösen von Blockaden oder auffällige soziale Verhaltensweisen entwickelt haben und/oder durch Delikte in Erscheinung getreten sind.



In den Angeboten für Einzelpersonen als auch für Gruppen wird gelernt, Fähigkeiten wie Engagement, Zwischenmenschlichkeit, Kreativität und Durchhaltewillen zu entdecken und zu entwickeln. Unsere Angebote richten sich an Behörden, Institutionen, Schulen, Arbeitgebende und Privatpersonen.

Zielsetzung von SecondRound® Coaching Basel ist es, eine Veränderung im Verhalten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu bewirken, indem sie neue Handlungsweisen und Strategien erarbeiten, erleben und durch gezieltes Üben verinnerlichen können.

SecondRound® Coaching Basel - Infos

Wir begleiten Jugendliche und junge Erwachsene aus Basel bzw. den Kantonen Basel-Stadt (BS) und Basel-Landschaft (BL), die mit dem sozialen Umfeld, dem Gesetz oder mit sich selbst in Konflikt geraten sind. Wir unterstützen sie bei der Lösung der anstehenden Probleme sowie bei der Berufsfindung. Darüber hinaus bieten wir eine Unterstützung für Familien an, die sich in besonders belastenden Lebenssituationen befinden. Die Begleitung von Heranwachsenden, welche uns aufgrund begangener Delikte vom Gesetzgeber zugewiesen werden, findet als temporäre ambulante Massnahme statt, worauf wir im nachfolgenden Artikel näher eingehen.

Delinquenz bei Jugendlichen

Delinquenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist ein Dauerthema in der Schweiz. Der Gesetzgeber steht aktuell auf den Standpunkt, dass für jugendliche Straftäter weniger das Strafen, sondern Pädagogik und Resozialisierung an erster Stelle stehen soll, auch wenn Massnahmen wie «Warnschuss-Arreste» durchaus auch einen pönalen Aspekt haben. Statt der Frage zwischen Pädagogik und Strafe liegt unser Fokus auf der Deliktarbeit im Sinne eines Coachings. Dieses umfasst sowohl die deliktorientierte Arbeit als auch die persönlichkeitsorientierte Arbeit. Zusammen mit dem Klienten untersuchen wir die Motive für sein Handeln, reflektieren, was dieses Handeln für ihn und seine Umwelt bedeutet und wie sich daraus eine Rückfallprävention ableiten lässt:

  • Welche Motive haben mich zu meinem Handeln geführt?
  • An welcher Stelle hätte ich möglicherweise noch die Bremse ziehen können?
  • Welche Folgen hatte meine Tat für mich und für andere?
  • Wie hätte ich die Tat verhindern können?
  • Wie kann ich in Zukunft Verantwortung für mein Handeln übernehmen?

Doch wie sind überhaupt die Erfolgsaussichten eines Coachings, wenn der Gecoachte gar nicht freiwillig kommt? In der Vergangenheit ging man davon aus, dass Begleitung in einem Zwangskontext nicht erfolgreich sein kann. Tatsächlich aber zeigt die Erfahrung von uns, dass auch Hilfe unter Zwang Hilfe ist und dementsprechend positive Folgen haben kann. Ausschlaggebend dafür ist weniger der Zwangskontext, sondern vielmehr das Verhältnis zwischen Coach und Coachee, so wie dessen Bereitschaft, sich auf die Begleitung einzulassen. Diesen Zusammenhang haben wir, inklusive einer qualitativen Studie in einer entsprechenden Institution, in einer Masterarbeit mit dem Titel «Coaching von straffälligen Jugendlichen und Heranwachsenden im Zwangskontext» untersucht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Coaching auch im Zwangskontext erfolgreich sein kann.


Der Ansatz, dass wir delinquente Jugendliche besser begleiten, statt zu bestrafen, wird kontinuierlich auf seine ganz unterschiedlichen Folgen hin überprüft. Doch wie auch immer die Ergebnisse dieser Überprüfungen sind: Wir stehen heute auf dem Stand, junge Menschen für ihre Vergehen nicht mehr grundsätzlich abzustrafen und ein Leben lang zu verurteilen, sondern ihnen zurück in das Leben zu helfen und im besten Falle eine ganz normale bürgerliche Existenz zu ermöglichen.

Kontakt-icon